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Zero Waste – Sag Nein zu Plastik & Co

Zero Waste im Bad

Die Tomaten sind doppelt in Plastik verpackt, Kartoffeln und Zwiebeln stecken in einem Plastiknetz und Gurken in einer Art Plastikstrumpf. Wer einmal mit offenen Augen durch den Supermarkt geht, wird feststellen: Es gibt beinahe nichts, das nicht in Plastik verpackt ist. Käse und Wurst, Brot und Getreidewaren, Süßwaren und Snacks, Fertigkost und Tiefkühlware, Waschmittel, Deo und Duschgel. Nach dem Wocheneinkauf wird erst einmal alles ausgepackt und einsortiert. Und der eben erst geleerte Mülleimer ist schon wieder voll. 

Wir produzieren mehr Müll als jemals zuvor

618 Kilogramm Haushalts- und Verpackungsabfälle fielen 2014 pro Kopf in Deutschland an – das ist deutlich mehr als der EU-Duchschnitt von 474 Kilogramm. Und dabei sollte man doch meinen, dass das Bewusstsein der Deutschen für das Thema Müllvermeidung recht ausgeprägt ist. Statistiker erklären diese Kontroverse damit, dass dort viel Müll anfällt, wo auch viel konsumiert wird. Zudem steige die Zahl der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte, und diese produzieren im Vergleich zu größeren Haushalten mehr Müll pro Einwohner. Eine wichtige Rolle spielen außerdem To-go Produkte und der Online-Handel: Immer mehr Menschen essen unterwegs oder holen sich einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit. Den größten Anteil an Verpackungsabfällen haben offenbar Papier und Karton, da immer mehr Menschen online einkaufen und die Händler ihre Ware gerne in genormten, oft viel zu großen Kartons versenden.

Diese Tatsachen kann man einfach ignorieren. Und das tun auch viele. Denn sobald der Müll im Mülleimer landet, ist er buchstäblich aus den Augen und aus dem Sinn. Dass der steigende Plastikkonsum sich auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit auswirkt, ist vielen gar nicht bewusst. Dass jedes Jahr über sechs Millionen Tonnen Müll in den Meeren landen, davon haben vielleicht inzwischen manche gehört. Wissenschaftler haben inzwischen aber auch herausgefunden, dass Weichmacher sowie die zur Herstellung mancher Kunststoffe verwendete Chemikalie Bisphenol A durchaus auch unserer Gesundheit schaden.

Der Kampf gegen den Verpackungswahn

Die Zahl der Menschen, die auf den Plastikwahn keine Lust mehr haben, wird immer größer. So steigt auch die Nachfrage und damit das Angebot an verpackungsfreien Läden, in denen man unverpackte, lose Waren kaufen kann. Auch manche Unternehmen beginnen, umzudenken. So hat Rewe vor kurzem als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland entschieden, Plastiktüten aus dem Sortiment zu verbannen und nur noch Papier- und Stofftüten als wiederverwendbare Alternativen anzubieten. Und in manchen Edeka-Filialen ist es inzwischen möglich, Wurst und Käse an der Frischetheke in selbst mitgebrachte Behälter legen zu lassen.
Zudem gibt es immer mehr Menschen, die versuchen, Plastik aus ihrem Alltag zu verbannen und ein weitestgehend müllfreies leben zu führen. So passt der Müll eines ganzen Jahres von Wasteland Rebel Bloggerin Shia Su zum Beispiel in ein 750 ml-Einmachglas. Diese Einstellung, diese Bewegung an Menschen, die etwas ändern wollen an unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, nennt sich Zero Waste.

Zero Waste – Nie wieder Abfall?

Bei Zero Waste geht es, wie der Name schon sagt darum, null Müll zu produzieren. Wie schwer das ist, merkt man, wenn man einmal für einen Tag versucht, Müll zu vermeiden. Dann wird schnell klar, wie sehr wir Plastikverpackungen, Konservendosen und andere Wegwerfprodukte in unser Leben integriert haben. Ohne groß darüber nachzudenken, produzieren wir alle Tag für Tag Unmengen an Müll. Und dieser Müll muss entsorgt und verwertet werden.

Ein Großteil dieses Abfalls besteht aus Dingen, die wir nur einmal kurz benutzen und dann wegwerfen, wie etwa die Plastikverpackungen von Obst und Gemüse, Strohhalme oder Q-Tips. Oftmals schmeißen wir aber auch Dinge weg, die wir in einem Anflug von „Das brauche ich unbedingt“ gekauft haben und von denen wir nach einer Weile merken, dass wir sie doch nicht brauchen. Diese ersetzen wir dann meist durch ein anderes, vermeintlich nützlicheres Produkt. Dieses Beispiel lässt sich auf Kleidung, Lebensmittel und Kosmetikprodukte gleichermaßen anwenden. Doch all diese Produkte und ihre Verpackungen müssen hergestellt und hinterher auch wieder entsorgt werden. Es sei denn, man vermeidet den Müll von Anfang an.

Müllvermeidung fängt im Kleinen an

Müll komplett zu vermeiden verlangt eine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Man muss umdenken und bestimmte Produkte durch andere ersetzen. Auf manches muss auch komplett verzichtet werden. Dennoch ist es erstaunlich, wie viel man doch ändern kann, ohne gleich sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Das fängt beim Verzicht auf Plastiktüten und dem Kauf von losen Produkten an. Aber es geht noch viel weiter.

Im Badezimmer gibt es zum Beispiel unzählige Möglichkeiten, Müll zu vermeiden. Denn viele Produkte, die wir für nötig halten, sind schlichtweg überflüssig. So hat die Industrie uns zum Beispiel hervorragend eingetrichtert, dass wir eine separate Creme fürs Gesicht, die Augen, die Lippen, den Körper und die Füße verwenden, oder zur Reinigung unserer Haare Shampoo, Spülung und eine Haarkur verwenden müssen.

Zero Waste- Verfechter vermeiden solche Produkte und verwenden zum Beispiel ein Stück Seife zum Duschen und Haarewaschen oder selbst gemachte Cremes und natürliche Öle wie Kokosöl oder Olivenöl für die Hautpflege. Manche gehen sogar so weit, dass sie Papiertaschentücher gegen Stofftaschentücher, Wegwerfwindeln gegen waschbare Stoffwindeln und Papiertoilettenpapier gegen selbstgenähtes ersetzen.

Zero Waste im Bad

Null Müll zu produzieren ist eine Utopie

Dass das manchen zu weit geht, kann ich nachvollziehen. Ich glaube auch nicht, dass Zero Waste für jeden das Richtige ist. So ist zum einen nicht jeder dazu bereit, sein Leben so grundlegend zu ändern. Und zum anderen ist es für manche auch einfach nicht zu hundert Prozent umsetzbar. Für mich als Kontaktlinsenträgerin gibt es momentan zum Beispiel noch keine plastikfreie (und hygienische) Lösung zu den kleinen Behältern und der Aufbewahrungsflüssigkeit.

Vor allem aber ist es eine Utopie, von jetzt auf gleich NULL Müll zu produzieren. Dass es möglich ist, in unserer modernen Welt zu hundert Prozent müllfrei zu leben, behauptet aber auch keiner. Allerdings ist die Zero Waste Bewegung es wert, einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden und dort, wo es möglich ist vielleicht doch ein bisschen weniger Müll zu produzieren.

Schrittweise zu einem mülfrei(er)en Leben

So gut wie alle Zero Wastler betonen, dass eine Umstellung zu einem müllfreien Leben schrittweise erfolgen sollte. Das heißt im Klartext, dass ihr erst eure Produkte aufbrauchen solltet, bevor ihr sie nach und nach mit einer plastikfreien Alternative ersetzt. Jetzt hinzugehen und alle Plastikprodukte wegzuwerfen, würde der Zero Waste Idee widersprechen.

Dementsprechend habe ich vor ein paar Wochen mein leeres Duschgel nicht durch ein neues ersetzt, sondern stattdessen die Olivenseife angebrochen, die seit Jahren unbeachtet im Schrank lag. Und siehe da, das Duschen funktioniert mit einem einfachen Stück Seife genauso gut. Zudem habe ich meine alte Plastikzahnbürste durch eine nachhaltige Hydrophil Bambuszahnbürste aus dem Saltwater Shop ersetzt. Dies möchte ich nun mit all meinen Produkten machen, die ich noch im Haushalt habe: Erst aufbrauchen und dann durch eine plastikfreie Alternative ersetzen.

Zero Waste im Bad

Wie kann ich Müll im Alltag vermeiden?

Die moderne Zero Waste Bewegung, die von der französischen Bloggerin Béa Johnson ins Leben gerufen wurde, besitzt fünf Regeln, die sogenannten 5 R’s:

  1. Refuse (ablehnen, vermeiden)
  2. Reduce (reduzieren)
  3. Reuse (wiederverwerten, reparieren)
  4. Recycle (recyclen)
  5. Rot (kompostieren)

Die Reihenfolge der 5 R’s (oder auch 6 R’s, je nachdem ob Reparieren ein eigener Punkt ist) spielt bei Zero Waste eine besonders wichtige Rolle: Durch das Vermeiden sorgst du dafür, dass der Müll deinen Haushalt gar nicht erst bevölkert. Indem du dich vor jedem Kauf konsequent fragst: „Brauche ich das wirklich?“, kannst du deinen Müll weiter reduzieren. Indem du wiederverwendbare Produkte benutzt und Dinge reparierst, anstatt sie durch neue zu ersetzen, schonst du wertvolle Ressourcen. Was dann wirklich noch an Müll anfällt, solltest du recyclen, indem du deinen Müll richtig trennst. Und das kleine bisschen Abfall, was dann noch übrig bleibt, kannst du kompostieren.

12 Tipps, um sofort weniger Müll zu produzieren

Wie bereits erwähnt, sollte eine Umstellung zu Zero Waste schrittweise erfolgen. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du schon heute umsetzen kannst:

1) Plastiktüten vermeiden

Du weißt, dass du einkaufen gehst? Dann packe Jutebeutel oder selbstgenähte Stoffbeutel ein. Darin kannst du deine Einkäufe nach Hause transportieren, ohne eine Plastiktüte an der Kasse kaufen zu müssen. Im Zero Waste Laden kannst du verschiedene Stoffsäckchen für deinen plastikfreien Einkauf kaufen und darin loses Obst und Gemüse sowie frisches Brot vom Bäcker verstauen. In einem verpackungsfreien Laden wirst du gegebenenfalls auch Gläser oder andere Behälter für Pasta, Reis oder Körner benötigen.

2) Obst und Gemüse lose kaufen

Kaufe Obst und Gemüse lose ein. Obst und Gemüse ist oft in Plastik eingeschweißt. Dies ist jedoch in den meisten Fällen überhaupt nicht nötig, und zudem schaden die Weichmacher in den Verpackungen mitunter der Gesundheit. Die meisten Früchte haben ohnehin von Natur aus eine perfekte Verpackung. Leider ist es immer noch so, dass lose Ware im Verhältnis teurer ist als verpackte. Dafür kannst du aber auch genau die Menge kaufen, die du wirklich (ver)brauchst.

3) Vermeide PET-Flaschen und Dosen

Trink dein Wasser aus einer Glasflasche statt aus einer Plastikflasche. Das schont nicht nur Ressourcen; es ist auf Dauer besser für deine Gesundheit. In Foren werden immer wieder die Flaschen von Klean Kanteen, Eco Tanka und Emil genannt. Im Supermarkt kannst du Glasflaschen statt Plastikflaschen kaufen. Das schmeckt ohnehin besser.

4) Vermeide Tupperware aus Plastik

Tupperware und Brotdosen aus Plastik sind wahnsinnig praktisch, um Brot oder Essensreste aufzubewahren. Es gibt aber auch nachhaltige Alternativen aus Edelstahl, zum Beispiel die Edelstahl-Brotdosen von Eco Brotbox oder Kivanta. Bei bioMat gibt es Aufbewahrungsboxen aus Biokunststoff. Du musst allerdings nicht immer etwas Neues kaufen: Deine Essenreste bleiben auch in Schraubgläsern und Schüsseln mit einem Teller obendrauf frisch.

5) Wiederverwenden statt Wegschmeißen

Verwende wiederverwendbare Produkte statt solche zum Wegwerfen. Gerade wir Frauen verwenden im Alltag eine Vielzahl an Produkten, die nur dafür gemacht sind, nach einmaligem Gebrauch im Müll zu landen: Wattepads, Wattestäbchen, Kosmetiktücher, Feuchttücher, Abschminktücher, Einmalrasierer, Tampons… Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Für alle diese Dinge  gibt es wiederverwendbare, plastikfreie Alternativen.

6) Nachfüllen statt neu kaufen

Statt jedes Mal einen neuen Seifenspender oder eine neue Waschmittelverpackung zu kaufen, greife doch einfach zu Nachfüllpackungen. Das spart etwas Verpackungsmüll und schont im Übrigen den Geldbeutel.

7) Gebrauchtes statt Neues

Anstatt jedes Mal ein neuwertiges Produkt zu kaufen, schau doch mal, ob du es nicht gebraucht kaufen kannst. Klamotten, Bücher, Smartphones, Autos, Fahrräder: Es gibt unzählige gebrauchte Produkte, die einen neuen Besitzer suchen. Und das oft zu einem wesentlich günstigeren Preis. Zudem schonst du durch den Kauf von gebrauchten Produkten wertvolle Ressourcen und vermeidest, dass noch funktionsfähige Dinge im Müll landen.

8) Vielseitige Produkte verwenden

Die Industrie schafft es immer wieder, uns vorzugaukeln dass wir für alles ein eigenes Produkt brauchen.Aber mal im ernst: Brauchen wir wirklich für jedes Körperteil ein eigenes Produkt? Wenn wir ehrlich sind, nicht. Es gibt zum Beispiel ein paar beinahe in Vergessenheit geratene Hausmittel, die fast jedes Putzmittel ersetzen: Essig, Zitronensäure, Soda und Natron. Olivenseife ist ebenfalls ein recht vielseitiges Produkt. So kannst du es nicht nur zum Duschen und Haarewaschen, sondern theoretisch auch zum Spülen und Putzen verwenden. Vorausgesetzt, es handelt sich um reine Olivenseife.

9) Kaufe nur, was du brauchst

Wie oft hast du schon in deinen Kühlschrank geschaut und den unangetasteten Joghurt entdeckt, der schon vor zwei Wochen abgelaufen ist? Wenn du nur so viel kaufst, wie du wirklich isst, musst du weniger Lebensmittel (und somit auch weniger Plastik) wegschmeißen.

10) Ab sofort tödlich – Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Es gibt immer noch Menschen, die glauben, dass ein Produkt nicht mehr genießbar ist, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Viele schmeißen Lebensmittel sogar weg, BEVOR das Datum überschritten wurde. Warum, ist mir ein Rätsel. Denn die meisten Produkte sind noch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar. Durch einen Geschmacks- und Geruchstest kann man leicht herausfinden, ob das Essen noch genießbar ist. Einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema findest du übrigens hier.

11) Selbermachen statt kaufen

Es gibt viele Produkte, die sich ganz einfach selber machen lassen. So findest du im Netzt unzählige Rezepte für selbstgemachte Kosmetik, aber auch kreative DIY, Upcycling und Recycling Ideen zum Nachmachen.

12) Reparieren statt Wegwerfen

Hast du schonmal etwas von geplanter Obsoleszenz gehört? Es gibt Produkte, die scheinen immer genau dann kaputtzugehen, wenn die Garantie gerade abgelaufen ist. Zwar konnten absichtlich eingebaute Mängel seitens der Industrie bisher nicht nachgewiesen werden. Dennoch schmeißen wir in Europa viel zu oft Dinge weg, die nach einer einfachen Reparatur problemlos wieder verwendet werden könnten. Aus dieser Idee heraus sind die Repair Cafés entstanden. Dort treffen sich Menschen, um gemeinsam Dinge zu reparieren und die allgemeine Einstellung gegenüber unserer Alltagsgegenstände zu verändern. Oft findest du aber auch im Internet Anleitungen, um kaputte Dinge wieder ans Laufen zu bringen.

Was kann ich alleine schon bewirken?

Ich glaube, dass man selbst im Kleinen schon etwas bewirken kann. In letzter Zeit habe ich öfters von Menschen gelesen, die einfach mal im Supermarkt um die Ecke nachgefragt haben, ob man nicht die Plastiktüten durch Papiertüten ersetzen oder das Fleisch an der Theke in mitgebrachten Dosen kaufen kann – und damit Erfolg hatten. Schon durch so eine kleine Aktion werden wieder mehr Menschen auf das Problem aufmerksam gemacht. Und die machen wiederum andere Menschen darauf aufmerksam. Jeder kann ein wenig im Kampf gegen den Plastikwahn unternehmen – auch du. Wenn schon nicht für die Umwelt, dann wenigstens für deine Gesundheit.

Mehr Infos zum Thema Zero Waste und Müllvermeidung:

  • Um einen Einblick in das Plastikproblem zu bekommen, solltest du dir den Dokumentarfilm Plastic Planet anschauen. Hier kannst du ihn kostenlos schauen.
  • Auf smarticular findest du jede Menge Infos und Tipps für ein plastikfreies und nachhaltiges Leben, zum Beispiel eine Liste aller verpackungsfreien Läden in Deutschland.
  • Auf Wasteland Rebel schreibt Bloggerin Shia Su über ihr plastikfreies Leben und gibt Tipps, wie auch ihr im Alltag euren Müll reduzieren könnt. Zudem besucht sie regelmäßig verpackungsfreie Supermärkte. Lesenswert!
  • Auf Zero Waste Lifestyle schreibt Olga über ihren Zero Waste Alltag und gibt praktische Tipps für ein müllfreies Leben. In der Waste Gallery findest du zum Beispiel plastikfreie Alternativen zu Alltagsprodukten. Im Sommer eröffnet Olga gemeinsam mit ihrem Mann Gregor und Partnerin Dinah den ersten verpackungsfreien Supermarkt in Köln- Sülz, Tante Olga.
  • Im Onlinemagazin Utopia findest du jede Menge Tipps und Neuigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit, zum Beispiel die Liste der ultimativen Produkte für nachhaltigen Konsum.
  • Auf Plastikfasten findest du Erfahrungsberichte von der Aktion „Plastikfasten“ vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Fallen euch noch mehr Tipps für die Müllvermeidung im Alltag ein? Wie sind eure Erfahrungen bei der Umstellung zu einem Zero Waste Leben? Ich freue mich über eure Kommentare.

5 Kommentare

  1. Pingback: Naturkautschuk oder PVC? Welche Yogamatte ist die richtige?

  2. Toller und ausführlicher Artikel, danke!
    Ich denke auch: das Bewusstmachen ist der erste Schritt und wenn alle weniger Müll produzieren würden, wäre das schon sehr hilfreich. Müll auf Null zu reduzieren halte ich auch für schwierig und wäre mr dann auch wieder zu unpraktisch.
    Aber einige Sachen sind wirklich gar nicht schwer: Plastiktüten verwende ich seit Jahren nicht mehr, genauso wie Duschbad….Seife ist günstiger, hat weniger Inhalts- und Zusatzstoffe und in einem kleinen Säckchen verwendet, hat man bei jeder Dusche auch gleich einen Peelingeffekt. Seit einiger Zeit mache ich außerdem mein Schampoo und meine Zahncreme selber. Das ist nicht nur günstiger und hilft Müll vermeiden, es ist auch gesünder für Haare und Kopfhaut.

    Lg Jette

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    • Hallo Jette, danke für deinen Kommentar 🙂 Ich denke auch, dass ein komplett müllfreies Leben in unserer heutigen Zeit und Welt beinahe unmöglich ist. Aber eben, wenn alle ihren Müll etwas reduzieren, bewirkt das schon einiges! Ich freue mich schon darauf, bald auch Naturkosmetik und Putzzeug selbst herzustellen, sobald alles aufgebraucht ist. Dann werde ich mit Sicherheit öfters auf deinem Blog vorbeischauen 🙂

      Antworten

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