Momos bereit zum Kochen
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Tibetisch kochen für Anfänger: Momos machen in Lhamos Kitchen

Eigentlich hatte ich vor, in Indien einen indischen Kochkurs zu machen. Ich liebe indisches Essen und wo kann man besser lernen, ein Gericht zu kochen, als an seinem Ursprung?! Doch dann stellte sich schnell heraus, dass Dharamsala im Norden Indiens nicht das „echte“ Indien darstellt. Durch die vielen Exil-Tibeter und nicht zuletzt den Dalai Lama stellt der Ort eher eine kleine Variante von Tibet dar, weswegen er auch Little Lhasa genannt wird. Vor allem Upper Dharamsala oder McLeod Ganj ist geprägt von traditionellen tibetischen Geschäften – und eben Restaurants. So kam ich dann auch ziemlich schnell auf den Geschmack von tibetischem Essen; und allen voran Momos, die von da an zu meinem täglichen Speiseplan gehörten. Momos werden in Dharamsala an jeder Ecke verkauft, an Ständen auf der Straße oder in tibetischen Lokalen. Wer war nochmal dieses indische Essen?[Weiterlesen]

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Once in a Lifetime: Geburtstag feiern mit dem Dalai Lama

Vor Jahren habe ich ein Buch geschenkt bekommen, das mich nachhaltig beeindruckt hat: Kein Pfad führt zurück von Maria Blumencron. Darin erzählt die österreichische Filmemacherin von der Flucht sechs tibetischer Kinder von Tibet über den Himalaya bis ins nordindische Dharamsala. Die Geschichte dieser Kinder, die gezwungen sind, ihr Land und ihre Eltern zu verlassen und den gefährlichen Weg über den Himalaya auf sich zu nehmen, um anschließend in Dharamsala vom Dalai Lama persönlich empfangen zu werden, hat mich nie mehr losgelassen und ich habe mir geschworen, einmal im Leben dieses Flüchtlingsdorf zu besuchen.[Weiterlesen]

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Gestrandet in Kuala Lumpur: Das indische Märchen vom Visa on Arrival

Eine Reise nach Indien kann ganz schön nervenaufreibend sein. Denn aus irgendeinem Grund machen es die Inder extra kompliziert, wenn es um die Einreise geht. Zwar hatte ich mein Visum bereits im März beantragt; Julius brauchte für seinen Aufenthalt jedoch noch ein Touristenvisum. Aber kein Problem, schließlich hatte ich vor unserer Abreise im Internet gelesen, dass Indien im November das Visa on Arrival eingeführt hat. Als wir drei Monate später jedoch in Bali ins Flugzeug steigen wollen, teilt die Fluggesellschaft uns mit, dass wir ohne Visum nicht nach Delhi fliegen dürfen[Weiterlesen]

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Inselhopping: Lombok und die Gili Inseln

Ich gebe zu: Im Vorherein habe ich mich nicht allzu sehr mit Indonesien beschäftigt. Ich wusste aber, dass es irgendwo in der Nähe von Bali eine kleine Insel namens Gili Trawangan gibt, auf der man Magic Mushroom- Shakes an jeder Bar bestellen kann; und dass ich dort unbedingt hin muss. Die Vorstellung von verstrahlt dreinblickenden Hippies, die glücklich am Strand vor sich hin halluzinieren, war einfach zu verlockend. Also ging es [Weiterlesen]

Brücke im Sacred Monkey Forest
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Ubud – Yoga, Götter und Dämonen

Ubud war definitiv mein Highlight in Bali. Noch jetzt packt mich die Sehnsucht, wenn ich an dieses bezaubernde Städtchen denke. Der Ort im südlichen Landesinnern gilt als kulturelle und spirituelle Hauptstadt der Insel und hat diesen Titel redlich verdient. Schon auf dem Weg dorthin säumen Läden mit kunstvollen balinesischen Steinskulpturen, Gemälden, Holzschnitzereien und -möbeln die Straße, dass einem vom Gucken ganz schwindelig wird.[Weiterlesen]

Surfer in Arugam Bay
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Arugam Bay: Das Surfer’s Paradise im Osten Sri Lankas

Es gibt nicht viele Orte in Sri Lanka, die man, verglichen mit Ländern wie Thailand oder Indonesien, als wirklich touristisch bezeichnen könnte. Das hat der 26 Jahre wütende Bürgerkrieg erfolgreich verhindern können. Neben Hikkaduwa und Mirissa an der West- und Südküste ist Arugam Bay einer dieser touristischeren Orte. Woran man einen Touristenort erkennt? Erstens an der zunehmenden Zahl an Touristen, und zweitens daran,[Weiterlesen]

Visa Verlängerung in Sri Lanka
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Beamtentum auf Singhalesisch: Visa Verlängerung in Sri Lanka

Vier Wochen sind wie im Flug vergangen, und da wir noch lange nicht fertig sind mit Sri Lanka, müssen wir unser Visum in Colombo verlängern. Für die Visa Verlängerung in Sri Lanka muss man allerdings früh aufstehen: Das Department of Immigration & Emigration öffnet gegen 8:30 Uhr und Anträge werden nur bis 14 Uhr bearbeitet. Außerdem kann es recht voll werden, da hier sowohl Visaangelegenheiten von Touristen als auch von Einheimischen bearbeitet werden. Um früh genug vor Ort zu sein empfiehlt es sich, eine Nacht in  Colombo zu verbringen. [Weiterlesen]

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Adam’s Peak oder: Wo Schmetterlinge zum Sterben hingehen

Mindestens einmal im Leben sollte jeder sri lankische Buddhist den Adam’s Peak besteigen. Denn laut buddhistischem Glauben soll hier Buddha höchstpersönlich seinen Fußabdruck hinterlassen haben, kurz bevor er ins Paradies ging. Deshalb lautet der singhalesische Name auch Sri Pada, heiliger Fußabdruck. Doch auch für andere Religionen stellt der Berg im süd-westlichen Teil des Hochlandes einen Wallfahrtsort dar. So stammt der Fußabdruck den Christen zufolge vom Apostel St. Thomas, der das Christentum nach Sri Lanka gebracht haben soll. Die Hindus glauben wiederum, dass Lord Shiva hier bei einem seiner berüchtigten Tänze einen gigantischen Fußabdruck hinterlassen hat. Hindus nennen den Berg auch Samanalakande, was so viel heißt wie „Schmetterlingsberg“, der Berg wo Schmetterlinge zum Sterben hinkommen. Und die Moslems glauben, dass Adam hier zum ersten Mal einen Fuß auf die Erde setzte, nachdem er aus dem Paradies vertrieben wurde. Daher kommt auch der Name, Adam’s Peak.[Weiterlesen]

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Saftig grüne Berge: Eine Zugfahrt durch Sri Lankas Hochland

Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass die Farbe Grün beruhigend auf die Augen wirken soll. Anscheinend soll der Blick ins Grüne die Augen beruhigen und harmonisieren, ohne sie zu ermüden. Nicht umsonst gehen Menschen im Wald spazieren, um sich zu entspannen. In Sri Lanka ist die Farbe Grün quasi allgegenwärtig: Die Straßen sind so stark von Palmen bewachsen, dass die winzigen Häuser dazwischen beinahe verschwinden.
Wer dem europäischen Winter entflieht, kann die beruhigende Wirkung gut nachvollziehen: Das satte Grün wirkt wie ein Balsam auf die vom grauen Winter beanspruchte Seele. Doch nirgendwo ist es so grün wie in Sri Lankas Hochland: Die von Teeplantagen und exotischen Pflanzen gesäumten Hügel machen selbst eine siebenstündige, kurvenreiche Busfahrt zum Vergnügen. [Weiterlesen]