Über mich

Ich

M ein Name ist Shirani und du bist auf meinem kleinen Yoga und Reiseblog Kleiner Elefant gelandet. Schön, dass du da bist!

Der Kleine Elefant wurde 2013 aus der Liebe zum geschriebenen Wort geboren. Damals, während meines Studiums, bin ich viel um die Welt gereist und hatte viel Zeit, um Bilder zu bearbeiten und Artikel zu schreiben. Deshalb findest du hier vor allem Reiseberichte und Gedanken zu meinen größeren und kleineren Ausflügen in die weite Welt. Ein klassischer Reiseblog war es dennoch nie, denn schon immer ging es mir mehr um die Nähe zur Natur und das Entdecken von anderen Kultur als um das bloße Abhaken von Sightseeing To Do’s. 

Seit dem Beginn dieses Blogs hat sich viel geändert. Nach meiner Yogalehrer Ausbildung 2015 in Indien kamen dann auch immer mehr Artikel über Yoga und Spiritualität hinzu. In den letzten Jahren habe ich jedoch immer weniger Zeit und Muße gefunden, um mich hinzusetzen und in Ruhe zu schreiben. Das ist etwas, das ich ganz dringend ändern möchte, war es doch das Schreiben und das Versinken in meiner Fantasiewelt, was ich schon als Kind am liebsten mochte. Aber noch etwas hat sich geändert: Meine Einstellung gegenüber dem Reisen.

Es gab eine Zeit, in der Fliegen und Reisen so billig war, dass plötzlich jeder um die Welt fliegen konnte. Für 30 Euro nach Lissabon, für 400 Euro nach Thailand, für 500 € nach Sri Lanka – auch ich zähle mich zu diesen Menschen und bin unglaublich dankbar, so viel erlebt haben zu dürfen. Aber seien wir mal ehrlich: Irgendwie ist Reisen dadurch auch nur zu einem weiteren Konsumgut geworden. Von den Folgen für die Umwelt durch die ganze Fliegerei mal ganz zu schweigen.

Eine Zeitlang schossen Reiseblogs wie Pilze aus dem Boden, und überall las man die gleichen „5 Dinge, die du unbedingt…“- Artikel. Mittlerweile wurden diese Blogs weitestgehend von Social Media Accounts abgelöst, die die immer gleichen Motive vor den immer gleichen Hintergründen zeigen. Heutzutage scrollt man lieber durch kurzweilige Insta-Storys und Reels, anstatt lange Artikel zu lesen.

Aber ein großer Teil des Zaubers, den Reisen für mich ausmacht, ist durch den Massentourismus verloren gegangen. Denn die Orte, die vor 10, 20 Jahren vielleicht noch als Geheimtipp galten, wo die Natur noch einzigartig war und wo man tollen Menschen begegnet sind – viele dieser Orte sind heutzutage überfüllt, zugemüllt, bebaut und haben alles von ihrer Magie und Einzigartigkeit verloren. 

2020 war ich – wie vermutlich die meisten von uns – so wenig unterwegs wie lange nicht. Das war eine völlig neue Herausforderung für mich, die mich aber auch zum Nachdenken angeregt hat. Ich hatte schon länger den Eindruck, dass es nicht mehr so weitergehen kann mit den ganzen Flugreisen und Kurztrips. Und hierbei spreche ich nicht nur für mich persönlich, sondern für die ganze Reiseblogger und Influencer Community. Ich bin der Meinung, dass wir dringend etwas ändern müssen und die Zeiten, in denen man für 30 Euro nach Lissabon oder Budapest fliegt, vorbei sind.

Das Jahr 2020 habe ich auch dazu genutzt, um mir darüber klarzuwerden, wie ich eigentlich leben möchte und wann ich damit anfangen möchte, das Leben zu gestalten, das ich mir wünsche. Deshalb habe ich mir endlich einen langersehnten Traum erfüllt und mir meinen ersten, eigenen Bus gekauft. Diesen Bus zu einem nachhaltigen Camper umzubauen, war mein Lockdown-Projekt 2021. Langeweile hatten wir definitiv keine! Seitdem erkunde ich die Welt eher in meinem direkten Umfeld. Europa hat so viele schöne Ecken, und in diesem Jahr war ich wohl so oft in der Eifel wie noch nie in meinem Leben. Im Juli 2022 hat das Universum mir dann noch einen Welpen geschickt, der uns ab jetzt auf unseren Bus-Trips begleitet. 

Wie es hier weitergeht

Auch in Zukunft wird es wohl eher in unregelmäßigen Abständen Artikel geben. Neben kleinen und größeren Reisen wird es hier weiterhin vermehrt um Yoga, Spiritualität und Achtsamkeit gehen. 

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Viel Spaß beim Lesen 🙂

 

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